Skip to content
  • Home
  • bAV Guide
  • Kontakt
  • Warenkorb

GGF-Versorgung

  • Wie werden bAV-Beiträge für GGFs steuerlich behandelt (z.B. § 3 Nr. 63 EStG vs. U-Kasse)?

    Wie werden bAV-Beiträge für GGFs steuerlich behandelt (z.B. § 3 Nr. 63 EStG vs. U-Kasse)?

    Die bAV-Beiträge für GGFs in Direktversicherungen/Pensionskassen sind steuerfrei auf 8% der BBG (§ 3 Nr. 63 EStG) begrenzt – meist zu wenig. Bei den GGF-Modellen Unterstützungskasse (U-Kasse) oder Direktzusage (Pensionszusage) sind die Beiträge (Zuwendungen) bzw. Rückstellungen hingegen steuerlich unbegrenzt als Betriebsausgabe abzugsfähig (§ 4d / § 6a EStG).

  • Kann ich als GGF eine bAV per Entgeltumwandlung machen?

    Kann ich als GGF eine bAV per Entgeltumwandlung machen?

    a, GGFs können Entgeltumwandlung nutzen. Die Finanzverwaltung prüft jedoch streng auf verdeckte Gewinnausschüttung (vGA). Die Umwandlung muss zwingend im Voraus schriftlich vereinbart werden und das verbleibende Aktivgehalt muss angemessen bleiben. Bei beherrschenden GGFs entfällt die 15%-Zuschusspflicht.

  • Muss meine GGF-Zusage beim Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) gemeldet werden und was passiert bei Insolvenz?

    Muss meine GGF-Zusage beim Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) gemeldet werden und was passiert bei Insolvenz?

    Das kommt auf den Status an. Ein Minderheits-GGF ist wie ein normaler Arbeitnehmer über den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) insolvenzgeschützt. Ein "beherrschender GGF" ist jedoch nicht PSVaG-pflichtig und seine Zusage (Direktzusage/Unterstützungskasse) ist im Insolvenzfall wertlos. Er muss sie zwingend privat durch Verpfändung einer Rückdeckungsversicherung absichern.

  • Was ist eine „rückgedeckte“ Pensionszusage (Direktzusage)?

    Was ist eine „rückgedeckte“ Pensionszusage (Direktzusage)?

    Bei einer Pensionszusage (Direktzusage) muss die GmbH die Rente selbst ansparen (riskant). Bei einer "rückgedeckten" Zusage schließt die GmbH parallel eine Versicherung ab, die die versprochene Rente 1:1 finanziert. Die GmbH lagert so das Langlebigkeits- und Kapitalanlagerisiko an den Versicherer aus und sichert die Zusage ab.

  • Welche bAV (Durchführungsweg) ist für mich als GGF am besten?

    Welche bAV (Durchführungsweg) ist für mich als GGF am besten?

    Für GGFs sind die Unterstützungskasse (U-Kasse) oder die Direktzusage (Pensionszusage) oft am besten geeignet. Grund: Bei beiden Wegen sind die Beiträge in der Ansparphase steuerlich unbegrenzt, anders als bei der Direktversicherung (maximal 8% der BBG). Die U-Kasse ist bilanzneutral, die Direktzusage belastet die Bilanz mit Rückstellungen.

  • Bin ich als GGF sozialversicherungspflichtig? (Und warum ist das für die bAV wichtig?)

    Bin ich als GGF sozialversicherungspflichtig? (Und warum ist das für die bAV wichtig?)

    Ein "beherrschender GGF" (meist >50% der Anteile) ist in der Regel sozialversicherungsfrei (SV-frei); ein Minderheits-GGF ist SV-pflichtig. Dies ist entscheidend: 1. Ist der GGF SV-frei, entfällt die 15%-Zuschusspflicht bei Entgeltumwandlung. 2. Beherrschende GGFs sind bei Direktzusagen oft nicht durch den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) insolvenzgesichert.

  • Was bedeutet die „Angemessenheit“ einer GGF-Versorgung und was ist die 75%-Regel?

    Was bedeutet die „Angemessenheit“ einer GGF-Versorgung und was ist die 75%-Regel?

    Die Angemessenheit prüft die Höhe der GGF-Versorgung. Die Summe aus künftiger bAV-Rente und gesetzlicher Rente darf 75% der letzten Aktivbezüge des GGF (Gehalt, Tantieme, Firmenwagen) nicht übersteigen (sog. 75%-Regel). Ein Überschreiten dieser Obergrenze führt zur verdeckten Gewinnausschüttung (vGA).

  • Was bedeutet „Finanzierbarkeit“ einer GGF-Pensionszusage und was ist eine „Nur-Pensionszusage“?

    Was bedeutet „Finanzierbarkeit“ einer GGF-Pensionszusage und was ist eine „Nur-Pensionszusage“?

    Finanzierbarkeit bedeutet, dass die GmbH die Pensionszusage wirtschaftlich leisten können muss. Eine Zusage, die die Ertragskraft der GmbH übersteigt oder das einzige Gehalt darstellt (sog. "Nur-Pensionszusage"), ist nicht fremdüblich und wird vom Finanzamt als verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) eingestuft.

  • Was bedeutet „Erdienbarkeit“ bei einer GGF-Pensionszusage und welche Fristen gelten?

    Was bedeutet „Erdienbarkeit“ bei einer GGF-Pensionszusage und welche Fristen gelten?

    Erdienbarkeit ist ein zentraler vGA-Test für GGF-Zusagen. Der Bundesfinanzhof (BFH) verlangt, dass zwischen dem Zeitpunkt der Zusageerteilung und dem geplanten Rentenbeginn ein "Erdienungszeitraum" von mindestens 10 Jahren liegt. Eine Zusage an einen 60-jährigen GGF (Rente mit 67) ist daher fast immer eine verdeckte Gewinnausschüttung.

  • Was ist die größte Gefahr bei der bAV für Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) und was genau ist eine „verdeckte Gewinnausschüttung“ (vGA)?

    Was ist die größte Gefahr bei der bAV für Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) und was genau ist eine „verdeckte Gewinnausschüttung“ (vGA)?

    Die größte Gefahr ist die verdeckte Gewinnausschüttung (vGA). Sie liegt vor, wenn die bAV-Zusage nicht "fremdüblich" ist (z.B. zu spät erteilt wird). Die Folgen sind katastrophal: keine Betriebsausgabe bei der GmbH, Nachversteuerung beim GGF und der Verlust der Zusage.

The Solutions Lab

Finanzstrategie am Puls von München.

 

Individuelle Konzepte für anspruchsvolle Mandanten.

based in munich.
Lindwurmstr. 177 80337 München

isarfinanz GmbH
Lindwurmstr. 177
80337 München

office@isarfinanz.com

(089) 451 63 680

Kontakt per Whatsapp

  • Impressum
  • Datenschutz

Made with ❤️ in München

Page load link
ABOUT MY WORK

Phasellus non ante ac dui sagittis volutpat. Curabitur a quam nisl. Nam est elit, congue et quam id, laoreet consequat erat. Aenean porta placerat efficitur. Vestibulum et dictum massa, ac finibus turpis.

RECENT WORKS
RECENT POSTS
  • Haftungsfalle bAV: Wie Inhaber durch ein Systemic Risk Inventory die Bilanz sichern
  • Mandatshoheit sichern: Warum (SRI) Systemic Risc Inventory in die Kanzlei gehört
  • Haftungs-Schild: Wie WEG-Geschäftsführer ihre persönliche Haftung durch SRI-Audits neutralisieren
  • Liability in Tech & Health: Komplexe Haftungsketten moderieren
  • Shared Risk Officer: Fachkompetenz auf C-Level ohne Fixkosten
Go to Top